Zusatz Haftpflicht – Mietwagen

Informationen zur
Mietwagenhaftpflicht-Versicherung

Glücklicherweise kommt es eher selten vor, dass man während einer Urlaubsreise im Ausland einen Unfall mit dem Mietwagen hat. Trotzdem ist es wichtig, sich optimal abzusichern, damit man im Fall der Fälle nicht buchstäblich im Regen sitzt. Denn wer im Urlaub mit einem Mietwagen einen Unfall verursacht, bei dem auch Dritte zu Schaden kommen oder Gegenstände beschädigt werden, der kann im schlimmsten Falle Haus und Hof verlieren, wenn die Schadenssumme hoch ausfällt und die im Mietpreis enthaltene KFZ-Haftpflichtversicherung den Gesamtbetrag nicht komplett abdeckt.

Wir erklären, was Mietwagenkunden im Ausland in Sachen KFZ-Haftpflichtversicherung beachten müssen und was Sie tun können, um bestens vorbereitet zu sein.
Wie hoch sollte die Haftpflichtdeckungssumme generell sein?
Die Höhe der Haftpflichtdeckungssumme hängt vor allem von den gesetzlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Urlaubslandes ab. In Deutschland liegt sie bei circa 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, bei 1.120.000 Euro für Sachschäden und bei 50.000 Euro für Vermögensschäden.

In einigen Bundesstaaten der USA beläuft sie sich allerdings nur auf 5.000 oder 10.000 Dollar. Die Höhe der Haftpflichtdeckungssumme ist auch von den Mietbedingungen der regionalen Autovermieter abhängig. Manche dieser Vermieter bieten einen KFZ-Haftpflicht-Versicherungsschutz in der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe an. Andere bieten sogar noch einen wesentlich umfassenderen Schutz.
Wie hoch sollte eine Haftpflichtdeckungssumme sein?
Vor allem, wenn bei einem Unfall Menschen verletzt werden oder sogar ums Leben kommen, oder wenn Unfallbeteiligte eventuell lebenslang unter den Folgen leiden, können die Kosten schnell auf mehrere Millionen Euro ansteigen. Daher bietet sich eine KFZ-Haftpflichtversicherung mit einer möglichst hohen Deckungssumme an.
Zusatz Haftpflichtversicherung für Mietwagen (online Abschluss)
Das Urlaubsland individuell entdecken, ohne Zeitdruck, einen Zwischenstopp nach Lust und Laune einlegen, übernachten wo es einem am besten gefällt. Eine Urlaubreise mit einem im Ausland angemieteten Fahrzeug hat viele Vorteile!

Die Urlaubsreise mit dem Mietwagen kann aber auch schnell zum Albtraum werden, wenn man neben den Urlaubsvorbereitungen nicht auch auf die KFZ-Versicherung des Mietfahrzeuges (PKW, Zweirad oder Wohnmobile) achtet. Denn die gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Deckungssummen zur Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung für Mietfahrzeuge im Ausland variieren von Land zu Land – und das sogar innerhalb der EU. Bei einer Mindest-Deckungssumme handelt es sich um die Summe, bis zu der die Versicherung für einen Personen- und Sachschaden maximal aufkommen muss. Und diese Mindest-Deckungssumme ist im Ausland oft sehr gering und im Schadenfall nicht ausreichend.


Haftungsbeispiel:
Innerhalb Amerikas beträgt die Mindestdeckungssumme oft nur 10.000 bis 30.0000 Dollar (etwa 9.000 bis 27.000 Euro). Und in einigen US-Staaten ist eine gesetzliche Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung überhaupt nicht vorgeschrieben. Bei der Nutzung eines Mietwagens im Ausland ist meist eine zusätzliche Versicherung erforderlich. Sollte die für das Mietfahrzeug abgeschlossene Mindest-Deckungssumme geringer sein als der verursachte Schaden, so muss der Mieter des Fahrzeugs mit seinem eigenen Vermögen für die Differenz aufkommen.

Einen zusätzlichen Schutz bietet die sogenannte Mallorca Police oder Traveller-Police. Die Mallorca Police umfasst Europa und einige außereuropäische Gebiete. Die Traveller-Police bietet Versicherungsschutz für Mietwagen außerhalb der EU. Ohne diese Zusatzhaftpflicht-Versicherung für Mietwagen fährt also immer Freund "Risiko" mit.
Ist eine KFZ-Haftpflichtversicherung im Mietpreis mit enthalten?
Jeder Mietwagen, den Sie im Ausland mieten, hat gemäß den rechtlichen Bestimmungen des Mietlandes eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Dieser Versicherungsschutz ist auch ohne Aufpreis im Mietpreis enthalten und umfasst Personen-, Sach-, Vermögensschäden und sogenannte immaterielle Schäden.
Was geschieht, wenn die Schadenshöhe die Haftpflichtdeckungssumme übersteigt?
In einem solchen Fall muss der Reisende den Differenzbetrag selbst tragen. Um wirklich optimal vorzusorgen, sollten Mietwagen-Urlauber den KFZ-Haftpflichtversicherungsschutz ihres Mietwagens deshalb schon vor dem Reiseantritt sorgfältig prüfen. Eventuell empfiehlt sich auch eine Zusatzversicherung mit einer deutlich höheren Deckungssumme.
In welchen Reiseländern muss man Besonderheiten beachten?
In manchen Bundesstaaten der USA sind die gesetzlichen KFZ-Haftpflicht-Deckungssummen extrem niedrig. Sie liegen zum Beispiel bei nur 5.000 oder 10.000 Dollar. Manche Autovermieter wie beispielsweise Avis bieten dennoch einen deutlich umfassenderen Schutz.

Andere wie Alamo bieten eine Basis-KFZ-Haftpflichtversicherung gemäß den vorgegebenen gesetzlichen Bestimmungen. Dann empfiehlt sich der Abschluss einer Zusatzversicherung direkt vor Ort. Alle Informationen dazu finden sich immer in den jeweiligen Mietbedingungen. Auf der Insel Kuba ist keine KFZ-Haftpflichtversicherung im Mietpreis enthalten. Urlauber müssen also bei der Abholung ihres Fahrzeuges eine Pflichtversicherung abschließen, die sogenannte „Seguro“. Diese umfasst eine Haftpflicht-, Unfall- und Diebstahlversicherung. Die Kosten hierfür belaufen sich je nach Fahrzeugkategorie auf 10 bis 20 kubanische Pesos (das sind 7 bis 15 Euro) am Tag.

Ganz gleich in welches Urlaubsland man reist, es empfiehlt sich immer, vor der Buchung Ihres Mietwagens die genauen Informationen zum KFZ-Versicherungsschutz in den Mietbedingungen zu lesen. Manchmal ist es auch sinnvoll, sich nicht für das billigste Angebot zu entscheiden, sondern für ein etwas teureres Angebot, das einen besseren Versicherungsschutz bietet.
Abschlussfristen:
Der Abschluss der Haftpflichtversicherung für Mietwagen muss zwingend vor Antritt der Reise erfolgen.
Lässt sich eine KFZ-Haftpflichtversicherung auch noch weiter optimieren?
Wer einen eigenen PKW besitzt, sollte die Konditionen seiner bestehenden KFZ-Haftpflichtversicherung genau prüfen. Manche Versicherungen beinhalten eine so genannte Mallorca-Police oder Mallorca-Klausel, welche im Allgemeinen nur für europäische Länder gilt. Diese Zusatzleistung erhöht die Deckungssumme der KFZ-Haftpflichtversicherung eines Mietwagens im Ausland auf die hier in Deutschland geforderte Deckungssumme. Einige KFZ-Versicherer haben außerdem noch eine so genannte Traveller-Police im Angebot, die diese Funktion auch bei Mietwagenreisen außerhalb Europas problemlos erfüllt. Manche regionalen Autovermieter bieten zudem die Möglichkeit, vor Ort eine KFZ-Haftpflichtversicherung mit einer höheren Deckungssumme abzuschließen.
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